Bericht: Tamara Vorburger
Heute am 22. Januar starteten wir gut gelaunt und mit viel Freude mit dem ersten U19-Spiel in die Rückrunde.
Zunächst hatten wir ein paar Anfangsschwierigkeiten und hinkten der gegnerischen Mannschaft aus Toggenburg mit geringer Punktedifferenz hinterher. Dies zeigte auch das Endresultat, welches mit knappen 20:25 Punkten ausfiel.
Motiviert starteten wir in den zweiten Satz. Schnell haben wir die Führung übernommen und doch wurde es gegen Ende des Satzes knapp, da die Toggenburgerinnen noch einmal einige Punkte erlangen konnten. Schlussendlich freuten wir uns über das 25:22 im zweiten Satz.
Im darauf folgenden Satz war der Punktestand zunächst sehr ausgeglichen bis wir all unsere Kräfte zusammen rafften und mit guten Services und präzisen Annahmen in Führung traten. Wir waren kaum zu stoppen und gewannen schliesslich den Satz mit 25:17.
Mit viel Spass und Können meisterten wir auch den letzten Satz unseres ersten Spiels. Mit überlegter Taktik und gut platzierten Smashs gewannen wir den Match mit dem verdienten 25:20!
Nach einer kurzen Pause und einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter nach Amriswil. Wir haben schnell gesehen, dass es kein einfaches Spiel sein wird. Nebst unserer schwierigen Ausgangslage wegen Spielerinnenmangel, spielte die gegnerische Mannschaft sehr gut und ausgeglichen. Wir liessen uns von ihren starken Smashs und schwierigen Services nicht einschüchtern und gaben unser Bestes.
Im ersten Satz brauchten wir eine gewisse Zeit bis wir uns an das hohe Niveau angepasst hatten. Vor allem mit den Annahmen hatten wir Mühe, was auch einen schönen Aufbau verhinderte. Dies sah man gut im Resultat, welches 11:25 lautete.
Wir gaben nach diesem harten Anfang nicht auf und starteten voller Motivation in den zweiten Satz. Leider wurde unsere gute Stimmung durch vermehrte Eigenfehler gehemmt und wir fielen in ein Tief. Dies nutzten die Spielerinnen von Amriswil voll und ganz aus und brachten sich mit einer Servicefolge von 7 Punkten weit in Führung. Das Ende des zweiten Satzes nahte und bei uns kam eine sehr grosse Hektik auf, was dazu führte, dass wir noch weniger punkten konnten. So endete der Satz mit dem bitteren Spielstand von 10:25.
Wir versuchten uns noch einmal aufzuraffen und unser Bestes zu geben, denn wir wussten, dass wir nichts mehr zu verlieren hatten. Wir setzten uns ein, holten beinahe unmögliche Bälle und bekamen wieder Freude am Spiel. Der Teamgeist wuchs und das Zusammenspiel klappte besser denn je. Das Spiel neigte sich dem Ende zu. Letztendlich verloren wir den letzten Satz mit tapferen 16:25.