Bericht: Adriana Weber
Fotos: Fredy Ulrich
VBC Aadorf - Genève Volley 3:2 (20:25, 25:16, 23:25, 25:20, 15:13)
Freude herrscht nach geschafftem Sieg! -->weitere Fotos hier anklicken!
Die Volleyballerinnen des VBC Aadorf zeigten mit einer zunehmenden Leistungssteigerung in den letzten beiden Spielen, dass der zum Ziel gesetzte 3. Platz noch erreicht werden konnte. Der heutige Playoff-Gegner hiess Genève Volley, die gemeinsam mit Franches-Montagnes an der Tabellenspitze stehen und vor einer Woche klar gegen diesen Aufstiegsfavoriten mit 3:0 gewonnen hatten.
Die Aufgabe für den Aadorfer Trainer Milco Bacchini erschwerte sich noch dadurch, dass Corinne Eigenmann (gerissene Bänder), Aylin Baghdady (gestauchter Ellenbogen) und Adriana Weber (angerissene Bänder) verletzungsbedingt fehlten. Dazu kam noch, dass Lina König an einer beruflichen Weiterbildung teilnehmen musste. Als Verstärkung wurde Jenny Flachsmann aus der 2. Mannschaft des VBC Aadorf aufgeboten.
Das Heimteam begann nervös und fand zunächst nicht ins Spiel. Die für die krankheitsbedingt angeschlagene Passeuse Ladina Breuss spielende Andrea Scharpf konnte dann aber die Genferinnen mit variantenreichen Pässen verunsichern, sodass doch noch einige Punkte aufgeholt werden konnten. Aber der Satz ging mit 20:25 verloren.
Im 2. Satz sahen die Zuschauer in der Turnhalle Guntershausen eine viel selbstsicheres Auftreten des VBC Aadorf. Tanja Scharpf, die normalerweise auf der Libera-Position spielt, musste wegen dem knappen Kader als Aussenangreiferin agieren und machte ihre Sache sehr gut! Immer wieder konnte sie mit Block-outs Punkte machen und da der Aadorfer Block bei den gegnerischen Angriffen sehr gut stand, liess das Heimteam den Genferinnen fast keine Möglichkeit, Punkte zu erspielen. Der 2. Satz ging mit dem klaren Resultat von 25:16 an die Aadorferinnen.
Es sah so aus, dass sich die Gäste von diesem Satzverlust nur schwer erholten. Schon bald stand es 15:6 zugunsten des VBC Aadorf, aber dann folgte eine folgenschwere Fehlerserie seitens des Heimteams und die Genferinnen liessen sich nicht zwei Mal bitten. Beim Stand von 22:22 war der Satz wieder ausgeglichen und endete schliesslich mit 23:25 zugunsten von Genève Volley.
Nach der Pause startete das Heimteam aber wieder aggressiv und hatte mit starken Services die Annahme der Genferinnen wiederum in arge Nöte gebracht. Bis zum Stand von 20:10 erspielten sich die Aadorferinnen mit druckvollen Angriffen und sehr guten Verteidigungsaktionen einen 10-Punkte-Vorsprung. Aber wie im Satz davor, liess die Konzentration wieder nach und die Gäste kamen wieder ins Spiel. Diesmal zeigten sich die Aadorferinnen kämpferisch und liessen einen Satzausgleich nicht mehr zu. Mit 25:20 wurde der Satz gewonnen, es stand 2:2 und ein Entscheidungssatz musste gespielt werden.
Dieser Satz startete ausgeglichen und beide Teams kämpften um jeden Ball, wobei sich die Damen des VBC Aadorf einen 2-Punkte-Vorsprung erspielten, den sie bis zum Schluss nicht mehr hergaben. Der Satz ging mit 15:13 an Aadorf und der Match wurde mit 3:2 Sätzen gewonnen.
VBC Aadorf: Andrea Scharpf, Tanja Scharpf, Petra Brühwiler, Jula Kölle, Ladina Brauss, Gergieva Eleonora, Katie Virr, Jenny Flachsmann
Abwesend: Corinne Eigenmann, Aylin Baghdady, Adriana Weber (alle verletzt), Lina König
Coach: Milco Bacchini
Geneve Volley: Glayce Amorin, Aude Pierrehumbert, Femke Vautier, Anna Noatynska, Albana Ferati, Fabia Gnädinger, Toska Bunjaku, Elodie Simonet, Stefanie Hochuli, Rutz Schnitzer, Sara Van Rooij, Isaline von Däniken
Coach: Yilmaz Mehmet